David Blair

Kanadischer Singer-Songwriter erobert Europa

David Blair, der charismatische Musiker mit kanadischen Wurzeln dürfte zu den wenigen Künstlern zählen, die nicht nur leidenschaftlich, sondern auch hauptberuflich als Musiker tätig sind und ihr „Lebensprojekt Musik“ mit Leib und Seele verkörpern. Er blickt auf eine erfolgreiche Tournee durch 22 Länder zurück und war jüngst Teilnehmer der siebten Staffel von „The Voice of Germany“.

Schon in seiner Heimatstadt Vancouver veröffentliche David seine eigene Musik, bevor er vor rund vier Jahren nach Berlin zog. „Ich hatte einfach Lust in Europa zu leben und gleichzeitig wollte ich einen Neuanfang wagen. Berlin ist nicht nur für Musik ein super Standort, das habe ich recherchiert, auch ansonsten hatte ich über die Stadt nur Gutes gehört.“ Hinzu kam, dass er Melanie Dekker, ebenfalls aus Vancouver, anlässlich einer Show ihrer Europa-Tournee kennenlernte und sie ihm prompt ihre Hilfe anbot. 

Akustische Pop-Musik
Sein „Lebensprojekt Musik“, wie es Michi Beck, Jury-Mitglied bei The Voices of Germany, so treffend formulierte, hat er sich quasi allein erschaffen. Als Kind hatte er zwar Klavierunterricht, doch Gitarre spielen brachte er sich selber bei. Viele seiner Songs stammen aus seiner eigenen Feder und er besitzt neben seinem musikalischen Talent einfach auch das richtige Gespür dafür, ob Melodien und Songtexte stimmig sind oder nicht. Seinen Stil bezeichnet er als akustische Pop-Musik. „ Meine Stimme, die nur vom  Klavier oder der Gitarre begleitet wird“, meint er ergänzend.

Popularität
In der siebten Staffel von „The Voice of Germany“ war David Blair im letzten Jahr bis zur zweiten Runde dabei und wurde ins Team von Yvonne Catterfeld aufgenommen. „Ich war sehr aufgeregt, auch weil ich mir selber so viel Druck gemacht habe, was total verrückt ist.“ Lächelnd fügt er hinzu: „Ich musste lernen entspannter zu sein, was jetzt schon deutlich besser funktioniert. Mein Auftritt in der Show war gut und das Publikum hat mich zum Glück sofort angenommen.“ Doch wie geht es nach so einer Show weiter, was verändert sich? „Yvonne hat mir viele Tipps gegeben und ich habe beim Vocal Coaching, einem Stimmtraining, teilgenommen. Ob sich etwas verändert hat? Ja, vorher hatte ich auch schon Fans, doch durch meine Teilnahme sind neue dazu gekommen, was toll ist.

Durch diese neue Popularität steigt auch die Zahl meiner Engagements. So ist mein Manager Stefan Glogger für meine Auftritte zuständig und kürzlich waren wir das erste Mal in Magdeburg. Wenn dann in der Ankündigung steht ‚bekannt aus The Voice of Germany‘ macht das schon einen Unterschied. Auch freue ich mich, dass die Abonnenten meines youtube Kanals stetig mehr werden und natürlich macht es sich gut in meinem Lebenslauf (lacht). Das alles ist super. Ich wurde sogar schon mit James Blunt verglichen. Das habe ich mal irgendwo gelesen“, erzählt er bescheiden.

Pläne und Veranstaltungen
Stillstand kommt für ihn nicht in Frage und er steckt voller Ideen und Pläne. „In diesem Jahr möchte ich gerne akustische Abende veranstalten – nur mit meiner Stimme, am Klavier oder mit Gitarre. Entspannte und lockere Veranstaltungen halt. Meine neuen selbstgeschriebenen Lieder sollen jetzt in Kürze aufgenommen werden und ich möchte mich dann bei Plattenfirmen bewerben. Sollte das nicht klappen, überlege ich, eine eigene Plattenfirma zu gründen. Mir ist es sehr wichtig, andere Musiker zu unterstützen. Und ich arbeite weiter an immer neuen Musikstücken. Ach ja, Videos sind natürlich auch in Planung.“

Am 27. April 2018 tritt David Blair im Kontakthof in Wuppertal (Genügsamkeitstraße 11, 42105 Wuppertal) auf.
Weitere Infos unter: www.kontakthof-wuppertal.de

www.davidblairsongs.com

www.youtube.com/davidblairmusic

www.facebook.com/davidblairofficial

© Andreas Schweigert

weiterlesen

Düsseldorfer Nacht der Museen

Künstlerisches Frühlingserwachen in über 40 Museen und Locations

Am Samstag (14. April 2018) verwandelt sich Düsseldorf wieder in eine nächtliche Kunstmeile. Zwischen 19:00 und 02:00 lassen über 40 Museen, Galerien und Off-Locations mit Ausstellungen, Führungen und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm die Nacht zum Tag werden. Party oder Performance? Kunst oder Kabarett? Tiere oder Theater? Vieles ist möglich und kann für 14 Euro Eintritt entdeckt werden – kostenlose Shuttle-Busse bringen die Besucher bequem von Haus zu Haus.


Pünktlich zur Nacht der Museen eröffnet das K20 die Videoinstallation k.364 des renommierten schottischen Künstlers Douglas Gordon und im Goethe-Museum werden überwiegend bisher unveröffentlichte Arbeiten des ZERO-Künstlers Heinz Mack gezeigt.

Im Marionetten-Theater tanzen die Puppen live und im Museum Kunstpalast wird mit der Ausstellung „Black & White. Von Dürer bis Eliasson“ die monochrome Malerei in den Mittelpunkt gerückt. Das Hetjens-Museum freut sich, dass Porzellanmöpse aus Meissen

Einzug halten. Eher humorvoll geht es dagegen mit dem Kom(m)ödchen-Kabarettisten Martin Maier Bode in der Mahn- und Gedenkstätte zu. Auffällig bunt wird es hingegen im Landtag NRW, der eine Werkschau des aktuell „gehypten“ Newcomers Leon Löwentraut zeigt. Eine Ode an die Pizza gestaltet das NRW-Forum und zeigt, wie diese Köstlichkeit zum Kulturerbe geworden ist.

Premieren, Pinguine & Off-Places – neue und alte Bekannte

Mitten in der Altstadt flutet die Alte Kämmerei zur Eröffnung die Kassenhalle mit spektakulären Lichtinstallationen. Auf dem Weg zum wiedereröffneten Aquazoo mit seinen Brillenpinguinen, Papageitauchern und Co. öffnet erstmals der Club Golzheim in der Theodor-Heuss-Brücke seine Tore. 

Einen weiteren neuen Schwerpunkt bilden Galerien und Ateliers rund um den Worringer Platz. Vom Hinterhof des W57 über das Fotoatelier von Christian Steinmetz bis zum Keller des Hotel friends zeigen  Führungen mit Virtual Reality- Brille, zeitgenössische Performances und viel Musik die kulturelle Vielfalt der freien Szene.

 

Von Hinterhof-Bühne bis Aftershow-Party – hier spielt die Musik

Die musikalische Bandbreite reicht von anatolischen Klängen im Stadtmuseum über Gospelmusik im Klosterhof des Maxhauses bis zu Krachern der 5. Jahreszeit im Haus des Karnevals. Satter Pop-Sound der Indieband Xul Zolar hüllt das FFT in eine 80er-Jahre Aura. Das Quartett Accordion Affairs entführt die Besucher des Filmmuseums nach Argentinien und für Liebhaber leiser Töne bietet Schloss Benrath mit Voix Mixte bezaubernde Klänge und ruhige Minuten. Ein Fest für Augen und Ohren erleben Besucher im Boui Boui Bilk, das zur Videogame-Nacht mit Electro-Kost von DJ Eiger Nordwand einlädt. Auf zahlreichen After-Partys kann in der ganzen Stadt getanzt werden, so können Nachtschwärmer z.B. im Quartier Bohème oder im WP8 auf dem Worringer Platz bis in die frühen Morgenstunden feiern.

Das Ticket, Eintrittskarte für alle Veranstaltungsorte und den Shuttle-Bus, kostet 14 Euro und ist in allen teilnehmenden Häusern und den bekannten ADticket-Vorverkaufsstellen erhältlich. Alle Informationen zur Veranstaltung gibt es im ausliegenden Programmheft, auf nacht-der-museen.de sowie über die Besucher-Hotline 0211. 89 99 555. Besitzer einer gültigen Art:card, Art:card plus, Art:card junior oder Art:card student haben kostenfreien Zutritt.

Am Samstag, 14. April 2018, von 19:00 bis 02:00 Uhr
Infostand am Grabbeplatz, von 18:00 bis 24:00 Uhr

© Markus van Offern
© Aquazoo Löbbecke Museum
© EINkollektiv Tania Reinicke & Anne Weyler

weiterlesen

Theater an der Kö

Das Lächeln der Frauen

Ralf Bauer: „Jedes Stück birgt ein gewisses Geheimnis“

In der französischen Liebeskomödie „Das Lächeln der Frauen“ – nach dem Roman von Nicolas Barreau – spielen Dominique Siassia und Ralf Bauer die zwei Hauptakteure Aurélie Bredin und André Chabanais. Um den Roman auf die Bühne zu bringen, wurde das Stück auf zwei Personen runter geschrieben. Als gut eingespieltes Team bringt das Schauspiel-Duo französisches Flair mit viel Gefühl auf die Bühne. Gleichzeitig feiert Ralf Bauer mit diesem Stück seine Premiere als Regisseur.

Aurélie ist eine junge Pariser Restaurantbesitzerin, die mit ihrer bisherigen Wahl ihrer Männer eher wenig Glück hatte – gerade von ihrem Freund verlassen streift sie einsam und voller Liebeskummer durch Paris. In einem kleinen Buchladen fällt ihr der Roman „Das Lächeln der Frauen“ in die Hände und zu diesem Zeitpunkt ahnt sie noch nicht, wie dieses Buch ihr Liebesleben verändern wird. Verwundert muss sie feststellen, dass ihr Restaurant bis in nahezu alle Einzelheiten beschrieben wurde und selbst die Hauptfigur ähnelt ihr auf verblüffende Art und Weise. Zufall oder Schicksal? Aurelié macht sich auf die Suche nach dem Schriftsteller, einem Engländer namens Robert Miller.

Was sie jedoch nicht wissen kann, dass es sich bei dem Autorennamen um ein Pseudonym handelt, erschaffen vom Lektor André Chabanais. Er hat den neuesten Verkaufsschlager seines Verlages nämlich ohne das Wissen seines Chefs selbst geschrieben und setzt alles daran, seine Tarnung nicht auffliegen zu lassen. Zunächst gelingt es André sich mit allerlei Tricks Aurélies Wunsch nach einem Treffen zu entziehen. Doch sie lässt nicht locker und es kommt schließlich zu einer Begegnung zwischen ihr und André Chabanais, bei der sie angeblich Robert Miller kennenlernen soll…Die Enttäuschung ihrerseits ist natürlich groß.
Nach diesem Treffen ist es um André geschehen und er steckt nun gehörig in der Zwickmühle. Einerseits will und muss er sein Geheimnis bewahren, doch andererseits möchte er Aurélies Begeisterung für den angeblich  „öffentlichkeitsscheuen“ Schriftsteller auf sich selbst lenken…

Auch wenn beide das Stück bereits erfolgreich seit gut zwei Jahren aufführen, kann es im Spielverlauf immer noch zu kleinen Veränderungen bzw. Verbesserungen hier und da kommen. „Noch heute habe ich mit Dominique eine kleine Änderung vorgenommen“, so Ralf Bauer. „Erfahrungen, die wir bei unseren Auftritten machen, möchten wir auch entsprechend umsetzen. Auch können Einzelheiten im Stück jeden Abend etwas anders ausfallen, man spürt sofort, wie das Publikum drauf ist. Manchmal kommt es auch zu Interaktionen mit den Zuschauern, was das Besondere am Theater ist. Der Zuspruch der Zuschauer ist durchweg sehr positiv, Kritik hin oder her. Ein altes indianisches Sprichwort besagt:“Urteile nie über eine Person, ehe Du nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bist.“ „Mir ist es lieber für etwas kritisiert zu werden, was ich selber fabriziert habe, als für etwas, was ich nicht zu verantworten habe.“

Bei diesem Zwei-Personen Stück ist es besonders wichtig, „in den ersten zehn Minuten nicht einzuschlafen“ (lacht). Unterschiedliche Spielebenen prägen den Handlungsverlauf und zwei Halbdrehbühnen zeigen Aureliés Wohnung, ihr Restaurant sowie Andrés Büro. Innere Monologe, um die Gefühlswelt für das Publikum nach außen zu tragen und Dialoge zwischen Aurelié und André wechseln sich zu Beginn häufig ab. Die Wand von Andrés Büro ziert ein Liebesgedicht von Ralf Bauers französischem Lieblingsautors Jacques Prévert. Auch auf vermeintliche Kleinigkeiten wird viel Wert gelegt – schauen Sie also genau hin! Mit dieser Inszenierung hat der Schauspieler sein erstes eigenes Regie-Stück auf die Bühne gebracht. „Das wollte ich schon lange angehen und sehen, was hinter der Regiearbeit steckt. In diese Richtung soll es künftig auch weitergehen“, erzählt er. „Ich hatte das Glück früher häufig mit Blacky Fuchsberger arbeiten zu können und er sagte immer, wir haben dem Publikum gegenüber eine Bringschuld. Eine gelungene Aufführung zeichnet sich auch dadurch aus, dass bei den Zuschauern Bilder im Kopf entstehen, die in Erinnerung bleiben.“ Dieser Bringschuld ist Ralf Bauer mit diesem Stück zweifelsohne nachgekommen. Die romantisch turbulente Komödie können Sie noch bis zum 18. Februar 2018 sehen. Ab Mitte März geht es dann mit dem Stück für sechs Wochen nach Hamburg.

 

Mit Ralf Bauer und Dominique Siassia.

10. Januar bis 18. Februar 2018

Theater an der Kö
Schadowstr. 11 (in den Schadow Arkaden)
40212 Düsseldorf

Theaterkasse
Telefon +49 (0)211. 32 23 33

www.theateranderkoe.de

 

Angaben ohne Gewähr

© Philipp Mönckert

© Kammertheater Karlsruhe

weiterlesen

Seefelder Kristallzauber 2017

Gregor Glanz lädt zum Tiroler-Star-Defilee nach Seefeld

Der Wechsel vom Roncalli Apollo Varieté in Düsseldorf auf die heimische Konzertbühne in Seefeld verlief für Entertainer und Sänger Gregor Glanz nahezu nahtlos. Bis Mitte Januar brachte er mit seiner Show „Viva Las Vegas 2“ das glitzernde Flair an den Rhein und bereits kurz darauf hieß er Ende Januar ausgewählte Prominenz zum siebten Seefelder Kristallzauber willkommen.

Zusammen mit seinem Kristallzauber-Team rund um Armin Wanner wurde auch in diesem Jahr eine prominente Gästeliste zusammengestellt. Vom Sternekoch Mike Süsser, Moderatorin Arabella Kiesbauer, Schauspieler Sven Martinek, Sänger Trevor Jackson KODAK Digital Still Cameraüber die Ex-Frau von Paul McCartney Heather Mills, Profiboxer Manuel Charr sowie Mario Daser bis hin zu Carmen und Robert Geiss. Den Auftakt bildete wie bereits im Vorjahr das Promi Jux Ziesel-Rennen in der Seefelder Fußgängerzone. Die kleinen Raupenfahrzeuge können durchaus tüchtig an Fahrt aufnehmen und wurden mehr oder weniger souverän durch den eigens errichteten Parkour manövriert. Ehepaar Robert und Carmen KODAK Digital Still CameraGeiss lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem Robert letztlich die Siegertrophäe strahlend in Empfang nehmen durfte. Am darauffolgenden Abend feierte das Knödelfest mit anschließender Warm-up-Party im luxuriösen Hotel Astoria Relax & Spa Resort Premiere. Selbstredend folgten die Stars und Sternchen im modischen Trachten-Look und bester Partylaune der exklusiven Einladung von Elisabeth Gürtler, Hotel Astoria, und Gregor Glanz.

Staraufgebot und Lampenfieber
Der Samstagabend stand schließlich ganz im Zeichen des großartigen Open-Air-Konzertes des Kristallzaubers bei freiem Eintritt im Kurpark. Das Defilee der Stars über den roten Teppich, direkt ins gut geheizte VIP-Zelt, wurde von zahlreichen Zuschauern und Fans verfolgt. Trotz eisiger Temperaturen ließen es sich Carmen und Robert Geiss zur Freude ihrer Fans nicht nehmen, für KODAK Digital Still CameraFotos geduldig zu posieren. Als Vorprogramm verblüffte Zauberkünstler Farid die rund 5.000 Zuschauer mit seinen Tricks und im Anschluss eröffnete Gregor Glanz mit den Songs „Ich brauch kein Held zu sein“ und „Was wäre wenn“ das rund 3 ½ stündige Konzert. Es folgten Auftritte von Sänger Alfons Haider, der mit Gregor Glanz ab Juli zusammen auf der Musical-Bühne in Wien stehen wird. Gefolgt von George McCrae, u.a. mit seinem Welthit „Rock your Baby“. Nicht ohne Stolz kündigte er anschließend seinen Sohn Shaka McCrae an, dem das musikalische Talent seines Vaters eindeutig in die Wiege gelegt wurde. Und auch DSDS-Siegerin Aneta Sablik gab sich die Ehre, bevor Johnny Logan nicht nur mit seinem unvergleichlichen Song „You raise me uKODAK Digital Still Camerap“ das Publikum begeisterte. Carmen Geiss dürfte an diesem Abend nicht zu den entspanntesten Gästen gezählt haben, zumindest nicht bis zu ihrem Auftritt mit dem Song „Runners“ aus ihrem neuen Album „Der Burner“ – zu stark war KODAK Digital Still Cameraihr Lampenfieber. Jedoch wurde dafür im Anschluss auf der großen After-Show-Party im 5-Sterne-Hotel Klosterbräu umso ausgelassener in Roberts 53. Geburtstag gefeiert.

Gregor Glanz
Dem aus Österreich stammenden Sänger und Entertainer Gregor Glanz haben es die klassischen Superstars wie Frank Sinatra, Dean Martin, Tom Jones, Joe Cocker und Elvis Presley bereits in seiner Jugend angetan. Als Sänger startete er seine Karriere in der Rockband „Ozon“, zusammen mit dem Sohn von Alfred Eberhartinger, einer der Frontleute der österreichischen Band „Schürzenjäger“. Als sich die Band 1997 schließlich auflöste, wurde er auch zu einem Schürzenjäger und trat im Vorprogramm erstmals vor 80.000 Zuschauern auf. In Las Vegas nahm Gregor Glanz sogar an einem Elvis-Imitatoren-Wettbewerb der Kategorie Stimme teil. Auch um sich von den anderen abzuheben, trat er einfach in seiner Trachtenhose auf und konnte die Jury schnell von seinem Talent überzeugen. Nach eigener Aussage ist die Vegas-Idee mit Freunden in feucht fröhlicher Runde entstanden. Man sprach darüber, was jeder in den kommenden zwei Jahren erreichen möchte und sein Ziel war es, einen bezahlten Job in Las Vegas zu KODAK Digital Still Cameraergattern. Scheinbar ein Mann der Tat – um die Wette zu gewinnen, bewarb er sich kurzerhand bei der dortigen Elvis-WM. Sein Plan ging auf, der Manager des luxuriösen Casino-Resort „Bellagio“ engagierte ihn schließlich zwei Jahre später für eine große Silvesterparty. 2013 beendete Gregor Glanz seine Schlagerzeit, in der er unter anderem seine selbst komponierte CD „5 nach 8“ herausgebracht hat. Heute ist er hauptsächlich als Entertainer unterwegs und wird weltweit beispielsweise für Galas oder auch private Feste gebucht. In diesem Jahr steht für ihn ebenfalls die Hauptrolle im Roland Kaiser Musical „Santa Maria“ an. Premiere ist am 14. Juli 2017 im Wiener MuseumsQuartier.

weiterlesen

Gemeinsam gegen Kinderarmut

Düsseldorfer Fotograf inszeniert Platte von Xavier Naidoo für den guten Zweck

Legendäre Alben der Musikgeschichte fotografiert auf zeitgenössischen Plattenspielern sind seit Jahren wiederkehrendes Motiv des Düsseldorfer Fotografen Kai Schäfer. Jüngst präsentierte der Künstler im Rahmen einer Charity-Auktion ein Werk des bekanntesten „Sohn“ Mannheims, Xavier Naidoo. Gemeinsam mit den Machern des italienischen Marktrestaurants OhJulia haben sich die beiden Künstler ein ganz besonders Projekt ausgesucht, dem der Erlös zugutekommen soll: die Einrichtung AUFWIND Mannheim, die benachteiligte Kinder im Raum Mannheim unterstützt.

worldrecords_Kai Schäfer_01Der Düsseldorfer Fotograf Kai Schäfer widmet sich bereits seit 2010 seinem bislang größten Projekt „worldrecords – made in germany“. Die berühmte Fotoserie reicht von The Clash bis Pink Floyd und umfasst mittlerweile über 100 eindrucksvolle Bilder im überdimensionalen Großformat. Viele der fertigen Bilder übergibt Schäfer persönlich an die Musiklegenden – ob für Charity-Auktionen oder aus Interesse der Künstler an seiner Arbeit. Mit diesem Projekt verbindet Kai Schäfer seine Leidenschaft zur Fotografie und seine Begeisterung für die Musik. Das Ergebnis ist zeitlos-schöne Fotokunst und zugleich eine Hommage an unvergessene analoge Klangwelten. „Mein Interesse galt neben der professionellen Fotografie schon immer der Musik. Mit worldrecords kann ich nun beides verbinden und im Foto den Soundtrack des eigenen Lebens festhalten. Für alle, die genau wie ich, immer wieder gern an diesen einen besonderen Song oder dieses eine besondere Album und damit auch an diesen einen ganz persönlichen Moment erinnert werden“, erläutert Schäfer.

Gemeinsam Gutes tun
Die Idee für das aktuelle Charity-Engagement stammt von den Machern des italienischen Gastronomie-Konzepts OhJulia, das seit einem Monat im neuen Mannheimer Stadtquartier Q6Q7 zu finden ist. Mit der Aktion möchte sich OhJulia Gründer Marc Uebelherr für den herzlichen Empfang in der badischen Metropole bedanken und den Menschen vor Ort etwas zurückgeben. Für das ausgewählte Projekt, die soziale Einrichtung AUFWIND Mannheim, ließ sich Schäfer schnell begeistern. Getreu dem Naidoo-Songtext „Was wir alleine nicht schaffen – das schaffen wir dann zusammen“ hat das Team mit Xavier Naidoo einen Ausnahmekünstler gewinnen können. Realisiert wurde eine einzigartige Kunstfotografie im besonders großen Format von 1,40m x 1,30m des Naidoo Albums „Zwischenspiel/Alles für den Herrn“, die ab sofort zugunsten von AUFWIND Mannheim versteigert wird.

Vinylrund in Übergröße
„Xavier Naidoo ist ein deutscher Ausnahmekünstler, der Musikgeschichte geschrieben hat. Es freut mich sehr, dass wir für so ein tolles Projekt zusammenarbeiten konnten“, so Kai Schäfer. Für sein Foto wählte er den Plattenspieler „Harman Kardon Rabco ST-7“ von 1975 aus, der für viele Sammler aufgrund seiner stilvollen Aluminium-Verkleidung als Highlight gilt. Das Bild wurde am 10. November offiziell vom Fotografen und OhJulia Betriebsleiter Carsten Reich an das Team von AUFWIND Mannheim, vertreten durch Stefan Semel, übergeben. Interessierte Käufer können das einzigartige Stück auf dem Auktionsportal „United Charity“ www.unitedcharity.de erwerben. Der Verkaufserlös kommt vollständig AUFWIND Mannheim zugute. Bis das Bild einen neuen Besitzer gefunden hat, ist es im OhJulia Mannheim zu sehen.

Weitere Informationen unter: www.worldrecords.me

 

 

© lottmann pr

weiterlesen