Roncalli’s Apollo Varieté

St.Tropez – und ewig lockt der Mythos

Es war höchste Zeit für neue Träume – es war die Zeit, als Filme noch für Aufregung sorgten und ihre Stars plötzlich allgegenwärtig waren. Mit einem Mal interessierte, wo sie gerade gedreht hatten, wohin sie anschließend in Urlaub fuhren, wen sie dabei an der Hand hielten, küssten, liebten, verstießen. Saint-Tropez – dieser Ortsname stand plötzlich fürs Sehen und Gesehen werden, aber auch fürs Dazugehören, für fast vergessene Leichtigkeit. Es war die richtige Zeit für die Geburt eines Mythos’.

Und manchmal ist es heute, als ob nur ein paar Momente vergangen sind, seit Brigitte Bardot sich hier vor der Kamera von Roger Vadim rekelte, Louis de Funès in Polizei-Uniform über den Place Blanqui tobte und Mick Jagger seiner Bianca das Ja-Wort gab. Seit Gunter, Françoise, Romy, Pablo und all die anderen hier Hof hielten. Sie haben würdige Nachfolger gefunden. Sie heißen Jack und George und Bruce und Karl, sie heißen Cindy und Elle und Naomi. Und zum Glück auch Hans und Franz. Und Hinz und Kunz. Denn ohne sie wäre all der Mythos nur die Hälfte wert. Ohne sie bräuchte niemand diese grandiose Bühne an der Côte d’Azur.

Einst ein kleines Fischerdorf, in dem es nicht einmal Ferienhäuser geschweige denn teure Luxushotels gab, zählt Saint-Tropez heute zu den Promi-Hotspots schlechthin. Berühmtheiten wie Leonardo DiCaprio, Naomi Campell und P.Diddy schippern gelegentlich mal mit ihrer privaten Yacht hierher, doch auch „normale Urlauber“, die sich auf eine Rundreise durch Südfrankreich begeben, machen hier gerne mal Halt. Der glamouröse Ort, der übrigens nicht einmal 5000 Einwohner zählt, war allerdings nicht von Anfang an so bekannt. Erst, als gegen Ende des 19. Jahrhunderts die berühmten Schriftsteller und Künstler Guy de Maupassant und Paul Signac hierher kamen, machte sich ein deutlicher Wandel bemerkbar.

Man könnte sogar sagen, dass die beiden der Auslöser dafür waren, dass sich Saint-Tropez in ein neues goldenes Zeitalter hinein bewegte. Von diesem Zeitpunkt an wurde das damalige Fischerdorf immer bekannter, die kleine Hafenstadt mauserte sich zu einem beliebten Treffpunkt diverser Schriftsteller, Künstler und Schauspieler. Waren es früher noch die Einwohner von Sainz-Tropez, die in die weite Welt hinaus wollten, so ist es heute die ganze Welt, die diesen berühmten Ort aufsucht.

Die Magie hat Saint-Tropez bewahren können, auch wenn Brigitte Bardot oder Mick Jagger & Co. nicht grad um die Ecke biegen. Dafür gehen stolze Yachtbesitzer an Land und der Vieux Port am Quai Jean Jaurès ist pittoresk wie eh und je. Hier wurden die Filmaufnahmen zu „… Und ewig lockt das Weib“ mit Brigitte Bardot und Curd Jürgens abgedreht: seit Mitte der 50er Jahre steht Saint-Tropez für den Mythos, der immer noch jeden Sommer Scharen von Besuchern anzieht: Sehen und Gesehen werden. Ciao!

Das charmante mondäne Küstenstädtchen ist die malerische Kulisse der Apollo-Sommershow und zugleich Anziehungspunkt internationaler Varieté-High Society: Neben cooler Comedy treffen hier atemberaubende Männer auf schöne Blondinen und sinnlich-starke Paare lassen Funken der Leidenschaft sprühen. Das „Juwel der Côte d’Azur“ verspricht grandiose Unterhaltung mit Lässigkeit und Eleganz und ist das perfekte, bezaubernde Ambiente für den kleinen, etwas dekadenteren Bruder des Circus…

Bis 08. Juli 2018

Roncalli’s Apollo Varieté
Apollo-Platz 1
40213 Düsseldorf

Telefon 0211. 828 90 90

Alle Karten auch mit Platzansicht unter www.apollo-variete.com buchbar.

© Roncalli’s Apollo Varieté

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David Blair

Kanadischer Singer-Songwriter erobert Europa

David Blair, der charismatische Musiker mit kanadischen Wurzeln dürfte zu den wenigen Künstlern zählen, die nicht nur leidenschaftlich, sondern auch hauptberuflich als Musiker tätig sind und ihr „Lebensprojekt Musik“ mit Leib und Seele verkörpern. Er blickt auf eine erfolgreiche Tournee durch 22 Länder zurück und war jüngst Teilnehmer der siebten Staffel von „The Voice of Germany“.

Schon in seiner Heimatstadt Vancouver veröffentliche David seine eigene Musik, bevor er vor rund vier Jahren nach Berlin zog. „Ich hatte einfach Lust in Europa zu leben und gleichzeitig wollte ich einen Neuanfang wagen. Berlin ist nicht nur für Musik ein super Standort, das habe ich recherchiert, auch ansonsten hatte ich über die Stadt nur Gutes gehört.“ Hinzu kam, dass er Melanie Dekker, ebenfalls aus Vancouver, anlässlich einer Show ihrer Europa-Tournee kennenlernte und sie ihm prompt ihre Hilfe anbot. 

Akustische Pop-Musik
Sein „Lebensprojekt Musik“, wie es Michi Beck, Jury-Mitglied bei The Voices of Germany, so treffend formulierte, hat er sich quasi allein erschaffen. Als Kind hatte er zwar Klavierunterricht, doch Gitarre spielen brachte er sich selber bei. Viele seiner Songs stammen aus seiner eigenen Feder und er besitzt neben seinem musikalischen Talent einfach auch das richtige Gespür dafür, ob Melodien und Songtexte stimmig sind oder nicht. Seinen Stil bezeichnet er als akustische Pop-Musik. „ Meine Stimme, die nur vom  Klavier oder der Gitarre begleitet wird“, meint er ergänzend.

Popularität
In der siebten Staffel von „The Voice of Germany“ war David Blair im letzten Jahr bis zur zweiten Runde dabei und wurde ins Team von Yvonne Catterfeld aufgenommen. „Ich war sehr aufgeregt, auch weil ich mir selber so viel Druck gemacht habe, was total verrückt ist.“ Lächelnd fügt er hinzu: „Ich musste lernen entspannter zu sein, was jetzt schon deutlich besser funktioniert. Mein Auftritt in der Show war gut und das Publikum hat mich zum Glück sofort angenommen.“ Doch wie geht es nach so einer Show weiter, was verändert sich? „Yvonne hat mir viele Tipps gegeben und ich habe beim Vocal Coaching, einem Stimmtraining, teilgenommen. Ob sich etwas verändert hat? Ja, vorher hatte ich auch schon Fans, doch durch meine Teilnahme sind neue dazu gekommen, was toll ist.

Durch diese neue Popularität steigt auch die Zahl meiner Engagements. So ist mein Manager Stefan Glogger für meine Auftritte zuständig und kürzlich waren wir das erste Mal in Magdeburg. Wenn dann in der Ankündigung steht ‚bekannt aus The Voice of Germany‘ macht das schon einen Unterschied. Auch freue ich mich, dass die Abonnenten meines youtube Kanals stetig mehr werden und natürlich macht es sich gut in meinem Lebenslauf (lacht). Das alles ist super. Ich wurde sogar schon mit James Blunt verglichen. Das habe ich mal irgendwo gelesen“, erzählt er bescheiden.

Pläne und Veranstaltungen
Stillstand kommt für ihn nicht in Frage und er steckt voller Ideen und Pläne. „In diesem Jahr möchte ich gerne akustische Abende veranstalten – nur mit meiner Stimme, am Klavier oder mit Gitarre. Entspannte und lockere Veranstaltungen halt. Meine neuen selbstgeschriebenen Lieder sollen jetzt in Kürze aufgenommen werden und ich möchte mich dann bei Plattenfirmen bewerben. Sollte das nicht klappen, überlege ich, eine eigene Plattenfirma zu gründen. Mir ist es sehr wichtig, andere Musiker zu unterstützen. Und ich arbeite weiter an immer neuen Musikstücken. Ach ja, Videos sind natürlich auch in Planung.“

Am 27. April 2018 tritt David Blair im Kontakthof in Wuppertal (Genügsamkeitstraße 11, 42105 Wuppertal) auf.
Weitere Infos unter: www.kontakthof-wuppertal.de

www.davidblairsongs.com

www.youtube.com/davidblairmusic

www.facebook.com/davidblairofficial

© Andreas Schweigert

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Düsseldorfer Nacht der Museen

Künstlerisches Frühlingserwachen in über 40 Museen und Locations

Am Samstag (14. April 2018) verwandelt sich Düsseldorf wieder in eine nächtliche Kunstmeile. Zwischen 19:00 und 02:00 lassen über 40 Museen, Galerien und Off-Locations mit Ausstellungen, Führungen und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm die Nacht zum Tag werden. Party oder Performance? Kunst oder Kabarett? Tiere oder Theater? Vieles ist möglich und kann für 14 Euro Eintritt entdeckt werden – kostenlose Shuttle-Busse bringen die Besucher bequem von Haus zu Haus.


Pünktlich zur Nacht der Museen eröffnet das K20 die Videoinstallation k.364 des renommierten schottischen Künstlers Douglas Gordon und im Goethe-Museum werden überwiegend bisher unveröffentlichte Arbeiten des ZERO-Künstlers Heinz Mack gezeigt.

Im Marionetten-Theater tanzen die Puppen live und im Museum Kunstpalast wird mit der Ausstellung „Black & White. Von Dürer bis Eliasson“ die monochrome Malerei in den Mittelpunkt gerückt. Das Hetjens-Museum freut sich, dass Porzellanmöpse aus Meissen

Einzug halten. Eher humorvoll geht es dagegen mit dem Kom(m)ödchen-Kabarettisten Martin Maier Bode in der Mahn- und Gedenkstätte zu. Auffällig bunt wird es hingegen im Landtag NRW, der eine Werkschau des aktuell „gehypten“ Newcomers Leon Löwentraut zeigt. Eine Ode an die Pizza gestaltet das NRW-Forum und zeigt, wie diese Köstlichkeit zum Kulturerbe geworden ist.

Premieren, Pinguine & Off-Places – neue und alte Bekannte

Mitten in der Altstadt flutet die Alte Kämmerei zur Eröffnung die Kassenhalle mit spektakulären Lichtinstallationen. Auf dem Weg zum wiedereröffneten Aquazoo mit seinen Brillenpinguinen, Papageitauchern und Co. öffnet erstmals der Club Golzheim in der Theodor-Heuss-Brücke seine Tore. 

Einen weiteren neuen Schwerpunkt bilden Galerien und Ateliers rund um den Worringer Platz. Vom Hinterhof des W57 über das Fotoatelier von Christian Steinmetz bis zum Keller des Hotel friends zeigen  Führungen mit Virtual Reality- Brille, zeitgenössische Performances und viel Musik die kulturelle Vielfalt der freien Szene.

 

Von Hinterhof-Bühne bis Aftershow-Party – hier spielt die Musik

Die musikalische Bandbreite reicht von anatolischen Klängen im Stadtmuseum über Gospelmusik im Klosterhof des Maxhauses bis zu Krachern der 5. Jahreszeit im Haus des Karnevals. Satter Pop-Sound der Indieband Xul Zolar hüllt das FFT in eine 80er-Jahre Aura. Das Quartett Accordion Affairs entführt die Besucher des Filmmuseums nach Argentinien und für Liebhaber leiser Töne bietet Schloss Benrath mit Voix Mixte bezaubernde Klänge und ruhige Minuten. Ein Fest für Augen und Ohren erleben Besucher im Boui Boui Bilk, das zur Videogame-Nacht mit Electro-Kost von DJ Eiger Nordwand einlädt. Auf zahlreichen After-Partys kann in der ganzen Stadt getanzt werden, so können Nachtschwärmer z.B. im Quartier Bohème oder im WP8 auf dem Worringer Platz bis in die frühen Morgenstunden feiern.

Das Ticket, Eintrittskarte für alle Veranstaltungsorte und den Shuttle-Bus, kostet 14 Euro und ist in allen teilnehmenden Häusern und den bekannten ADticket-Vorverkaufsstellen erhältlich. Alle Informationen zur Veranstaltung gibt es im ausliegenden Programmheft, auf nacht-der-museen.de sowie über die Besucher-Hotline 0211. 89 99 555. Besitzer einer gültigen Art:card, Art:card plus, Art:card junior oder Art:card student haben kostenfreien Zutritt.

Am Samstag, 14. April 2018, von 19:00 bis 02:00 Uhr
Infostand am Grabbeplatz, von 18:00 bis 24:00 Uhr

© Markus van Offern
© Aquazoo Löbbecke Museum
© EINkollektiv Tania Reinicke & Anne Weyler

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Theater an der Kö

Das Lächeln der Frauen

Ralf Bauer: „Jedes Stück birgt ein gewisses Geheimnis“

In der französischen Liebeskomödie „Das Lächeln der Frauen“ – nach dem Roman von Nicolas Barreau – spielen Dominique Siassia und Ralf Bauer die zwei Hauptakteure Aurélie Bredin und André Chabanais. Um den Roman auf die Bühne zu bringen, wurde das Stück auf zwei Personen runter geschrieben. Als gut eingespieltes Team bringt das Schauspiel-Duo französisches Flair mit viel Gefühl auf die Bühne. Gleichzeitig feiert Ralf Bauer mit diesem Stück seine Premiere als Regisseur.

Aurélie ist eine junge Pariser Restaurantbesitzerin, die mit ihrer bisherigen Wahl ihrer Männer eher wenig Glück hatte – gerade von ihrem Freund verlassen streift sie einsam und voller Liebeskummer durch Paris. In einem kleinen Buchladen fällt ihr der Roman „Das Lächeln der Frauen“ in die Hände und zu diesem Zeitpunkt ahnt sie noch nicht, wie dieses Buch ihr Liebesleben verändern wird. Verwundert muss sie feststellen, dass ihr Restaurant bis in nahezu alle Einzelheiten beschrieben wurde und selbst die Hauptfigur ähnelt ihr auf verblüffende Art und Weise. Zufall oder Schicksal? Aurelié macht sich auf die Suche nach dem Schriftsteller, einem Engländer namens Robert Miller.

Was sie jedoch nicht wissen kann, dass es sich bei dem Autorennamen um ein Pseudonym handelt, erschaffen vom Lektor André Chabanais. Er hat den neuesten Verkaufsschlager seines Verlages nämlich ohne das Wissen seines Chefs selbst geschrieben und setzt alles daran, seine Tarnung nicht auffliegen zu lassen. Zunächst gelingt es André sich mit allerlei Tricks Aurélies Wunsch nach einem Treffen zu entziehen. Doch sie lässt nicht locker und es kommt schließlich zu einer Begegnung zwischen ihr und André Chabanais, bei der sie angeblich Robert Miller kennenlernen soll…Die Enttäuschung ihrerseits ist natürlich groß.
Nach diesem Treffen ist es um André geschehen und er steckt nun gehörig in der Zwickmühle. Einerseits will und muss er sein Geheimnis bewahren, doch andererseits möchte er Aurélies Begeisterung für den angeblich  „öffentlichkeitsscheuen“ Schriftsteller auf sich selbst lenken…

Auch wenn beide das Stück bereits erfolgreich seit gut zwei Jahren aufführen, kann es im Spielverlauf immer noch zu kleinen Veränderungen bzw. Verbesserungen hier und da kommen. „Noch heute habe ich mit Dominique eine kleine Änderung vorgenommen“, so Ralf Bauer. „Erfahrungen, die wir bei unseren Auftritten machen, möchten wir auch entsprechend umsetzen. Auch können Einzelheiten im Stück jeden Abend etwas anders ausfallen, man spürt sofort, wie das Publikum drauf ist. Manchmal kommt es auch zu Interaktionen mit den Zuschauern, was das Besondere am Theater ist. Der Zuspruch der Zuschauer ist durchweg sehr positiv, Kritik hin oder her. Ein altes indianisches Sprichwort besagt:“Urteile nie über eine Person, ehe Du nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bist.“ „Mir ist es lieber für etwas kritisiert zu werden, was ich selber fabriziert habe, als für etwas, was ich nicht zu verantworten habe.“

Bei diesem Zwei-Personen Stück ist es besonders wichtig, „in den ersten zehn Minuten nicht einzuschlafen“ (lacht). Unterschiedliche Spielebenen prägen den Handlungsverlauf und zwei Halbdrehbühnen zeigen Aureliés Wohnung, ihr Restaurant sowie Andrés Büro. Innere Monologe, um die Gefühlswelt für das Publikum nach außen zu tragen und Dialoge zwischen Aurelié und André wechseln sich zu Beginn häufig ab. Die Wand von Andrés Büro ziert ein Liebesgedicht von Ralf Bauers französischem Lieblingsautors Jacques Prévert. Auch auf vermeintliche Kleinigkeiten wird viel Wert gelegt – schauen Sie also genau hin! Mit dieser Inszenierung hat der Schauspieler sein erstes eigenes Regie-Stück auf die Bühne gebracht. „Das wollte ich schon lange angehen und sehen, was hinter der Regiearbeit steckt. In diese Richtung soll es künftig auch weitergehen“, erzählt er. „Ich hatte das Glück früher häufig mit Blacky Fuchsberger arbeiten zu können und er sagte immer, wir haben dem Publikum gegenüber eine Bringschuld. Eine gelungene Aufführung zeichnet sich auch dadurch aus, dass bei den Zuschauern Bilder im Kopf entstehen, die in Erinnerung bleiben.“ Dieser Bringschuld ist Ralf Bauer mit diesem Stück zweifelsohne nachgekommen. Die romantisch turbulente Komödie können Sie noch bis zum 18. Februar 2018 sehen. Ab Mitte März geht es dann mit dem Stück für sechs Wochen nach Hamburg.

 

Mit Ralf Bauer und Dominique Siassia.

10. Januar bis 18. Februar 2018

Theater an der Kö
Schadowstr. 11 (in den Schadow Arkaden)
40212 Düsseldorf

Theaterkasse
Telefon +49 (0)211. 32 23 33

www.theateranderkoe.de

 

Angaben ohne Gewähr

© Philipp Mönckert

© Kammertheater Karlsruhe

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Weihnachtsmärkte in niederländischen Schlössern

Weihnachtsmärkte in niederländischen Schlössern
Festliche Kulissen

Schlösser, Burgen und Landsitze bilden die historische Kulisse für nostalgische Weihnachtsmärkte in den Niederlanden. Besucher können hier nicht nur die weihnachtliche Atmosphäre genießen, sondern auch einige der Schlösser besichtigen und an besonderen winterlichen Aktivitäten teilnehmen.

Kasteel Middachten in Ter Steeg
Zum 30. Mal in Folge findet in diesem Jahr der Weihnachtsmarkt auf dem Kasteel Middachten in Gelderland statt. Hier können Besucher vom 13. bis zum 17. Dezember 2017 in die weihnachtliche Atmosphäre des 17. Jahrhunderts eintauchen und auf dem Weihnachtsmarkt einkaufen. Kinder können während des Weihnachtsbummels der Eltern an verschiedenen Aktivitäten teilenehmen, die auf dem Gelände des Schlosses stattfinden. Darüber hinaus werden einige Räume des Schlosses in Kinderzimmer umgewandelt, in denen historische Puppenhäuser und Spielzeuge ausgestellt werden.

Weitere Informationen: https://www.middachten.nl

© Kasteel Middachten. Quelle: Arno Gravemaker

 

groenveld

Kasteel Groeneveld – Baarn
Vom 15. bis zum 17. Dezember 2017 verwandelt sich das Kasteel Groeneveld in der Provinz Gelderland in einen festlichen Weihnachtsmarkt. Über 90 Standbetreiber nehmen dieses Jahr bei der vierten Edition von „Trots Kerst Cardeau Fair“ teil und bieten den Besuchern nicht nur weihnachtliche Geschenke und Accessoires, sondern auch einen Foodcourt mit kulinarischen Highlights. Kinder können währenddessen das „Bastellabor“ in der historischen Küche besuchen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Der Weihnachtsmarkt hat von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet und kostet ab 12 Jahren 6 Euro Eintritt. Parken ist kostenlos.

Weitere Informationen: http://www.trotsmarkt.nl/2113-2/

© Quelle: Kasteel Groeneveld

 

Kasteel Muiderslot-Muiden
Im nordholländischen Schloss Muiderslot-Muiden, zwischen Amsterdam und Almere gelegen, können Besucher vom  23. Dezember 2017 bis zum 07. Januar 2018 zusammen mit einem Guide das Interieur entdecken und dabei auf die Spur der mythologischen Herkulesfigur gehen, die im ganzen Schloss zu finden ist. Wer kurz vor Weihnachten noch in die richtige Weihnachtstimmung kommen möchte, sollte das Schloss am 20. Dezember 2017 besuchen. Dort erzählt der britische Geschichtenerzähler Ashley Ramsden im atmosphärischen Rittersaal die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens.

Weitere Informationen: https://www.muiderslot.nl/en/

© Quelle: Kasteel Muiderslot

 

Huis Doorn in Utrechtse Heuvelrug
Auch in der Provinz Utrecht findet im Huis Doorn, das ab 1920 das Exil des ehemaligen deutschen Kaiser Wilhelm II. war, ein Schlossweihnachtsmarkt statt. Auf dem Vorplatz des Schlosses preisen vom 15. bis 17. Dezember 2017 über 90 Aussteller ihre festlichen Waren an. Darüber hinaus können Besucher live gesungene Weihnachtslieder genießen oder von einem echten Butler lernen, wie ein festlicher Tisch eingedeckt wird. Mit dem Ticket für den Schlossweihnachtsmarkt können Besucher auch das Museum, den Pavillon und den Schlosspark besuchen.

Weitere Informationen: http://kerstfairhuisdoorn.nl/spirit-of-winter-2016/

© Quelle: Huis Doorn

 

Kasteel Huis Bergh in ’s-Heerenberg
Direkt an der deutsch-niederländischen Grenze gelegen, lädt das Kasteel Huis Bergh die Besucher im Dezember 2017 und Januar 2018 zum traditionellen Schlossweihnachtsmarkt ein. Hier können Besucher typische Weihnachtsgeschenke einkaufen und die festliche Atmosphäre genießen. An mehreren Terminen im Dezember und Januar bietet das Schloss darüber hinaus besondere Familienführungen und Aktivitäten für Kinder an. So lernen die Kleinsten der Familie beispielsweise alles über die Geschichte des Weihnachtsbaumes, können sich Geschichten anhören oder ihren eigenen Weihnachtskeks verzieren.

Weitere Informationen: http://huisbergh.nl/de/

 

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus & Convention

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